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Aufbruch in der Bremer Innenstadt 6.4.2018

 

6.4.2018

Gemeinsam mit weiteren AGS-Mitgliedern war der stellvertretende Vorsitzende der AGS Bremen, Patrick Strauß, am Freitag zu Besuch bei der Veranstaltung „Zukunft der Bremer Innenstadt“.

In einem waren sich die Vertreter der einladenden Fraktionen der SPD und von Bündnis 90/Die Grünen sowie die eingeladenen Investoreneinig: Der Bremer Innenstadt steht ein Aufbruch bevor.

Die Pläne der Investoren wie Kurt Zech, Dr. Christian Jacobs, Joachim Linnemann und der Schapira-Group machten deutlich, wie wichtig eine enge Abstimmung zwischen Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft ist. Hierzu Patrick Strauß: „Es ist eine Riesen-Chance für die Bremer Innenstadt die diversen angeschobenen Projekte in einem Masterplan Innenstadt zusammenzuführen und aktiv zu begleiten. Unter Federführung des Bürgermeisters Dr. Carsten Sieling, des Senats, der Regierungsfraktionen und der Verwaltung werden die Ideen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität, neuer Mischungen aus Wohnen und Gewerbe und unseres historischen, kulturellen Erbes bereits fortentwickelt. BREMEN kann hier gemeinsam mit den Privatinvestoren besondere Potentiale heben.“

Die AGS Bremen wird sich weiterhin für die Interessen insbesondere der noch verbliebenen inhabergeführten Läden in der weiteren Innenstadt, einen interessanten Branchenmix und einen fairen Wettbewerb einsetzen. Hierzu nochmals Patrick Strauß: „Wenn die Einschätzung von Kurt Zech richtig ist, dass die großen Filialisten heute mit den Vermietern vereinbaren, dass nur noch eine geringe Grundmiete zuzüglich einer Umsatzbeteiligung geleistet werden kann, dann bietet das möglicherweise auch Chancen für junge, frische Konzepte, die Aussicht auf Erfolg versprechen. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen machen heute ihren Einzelhandels- oder Gastronomieumsatz noch vielfach vor Ort und nicht auf diversen Kanälen insbesondere dem Internet. Gerade solche Konzepte tragen auch wesentlich zur Aufenthaltsqualität bei.“

Für eine soziale Stadtentwicklung ist die nunmehr erweiterte Planung für die Entwicklung der Innenstadt in die angrenzenden Stadtgebiete wie der Sprung über die Weser, in das Stephani-Quartier und die Überseestadt, aber auch in die Bahnhofsvorstadt und das Viertel von großer Bedeutung. Neben einer guten Erreichbarkeit der Innenstadt für die Bremerinnen und Bremer und der Menschen aus dem gesamten Nordwesten, sollten wir auch weiterhin ein besonderes Ohr für die Interessen der Menschen in unserer Stadt haben. Die Beisitzer im Vorstand der AGS, Basem Khan und Ronald Gotthelf, konnten sich besonders für die Ideen zur Ansiedlung weiterer wissenschaftlicher Institutionen neben der Hochschule Bremen auch von der Universität Bremen begeistern. Hierzu Basem Khan: „Gerade die Neustadt erlebt seit einigen Jahren einen enormen Auftrieb durch die Hochschule Bremen, aber zum Beispiel auch die Alte Schnapsfabrik als Zentrum für junge Existenzgründer.“ Und Ronald Gotthelf betont: „Andere Universitätsstädte zeigen das dieses junge Publikum einen Standort bereichert. Insofern sind die Ideen für einen Ausbau studentischen Wohnraums in zentralen Lagen sicher richtig. Der Wohnraum gerade für diese Zielgruppe muss aber auch bezahlbar sein.“

Schwerpunktmäßig wird es aus Sicht der AGS auf folgendes ankommen:

  • Permanente Fortentwicklung des Masterplan Innenstadt und weitere Aktivierung von privatem Kapital mit konstruktiver Begleitung durch die Verwaltung
  • Einbindung der verschiedenen Interessenvertretungen, aber auch der Bremerinnen und Bremer für eine abgestimmte Bauleitplanung
  • Frische Ideen für einen interessanten Branchenmix, publikumswirksame Kulturangebote und Konzepte zur Steigerung der Aufenthalts- und Wohnqualität in der Innenstadt
  • Aktives Baustellenmanagement und -marketing
  • Weiterentwicklung einer möglichst umweltgerechten verkehrlichen Infrastruktur

Hier finden Sie mehr Informationen zur der Veranstaltung

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